Labradorit: Bedeutung, Farbenspiel und Pflege
Labradorit sieht auf den ersten Blick unscheinbar grau aus. Dreht man ihn ins Licht, leuchten plötzlich Flächen in Blau, Grün, Gold oder sogar Violett auf.

Steckbrief Labradorit
- Mineral
- Feldspat (Plagioklas)
- Härte (Mohs)
- 6 bis 6,5
- Farbe
- grau mit blauem, grünem oder goldenem Farbenspiel
- Fundorte
- Kanada (Labrador), Madagaskar, Finnland
- Chakra (Tradition)
- Stirn- und Halschakra
- Wasser
- kurz
- Sonne
- ja
- Absicht (Symbolik)
- Neubeginn
Aussehen und Herkunft
Das Farbenspiel heisst Labradoreszenz und entsteht durch Lichtbrechung an feinsten Lamellen im Inneren. Benannt ist der Stein nach der Halbinsel Labrador in Kanada. Heute kommt viel Material aus Madagaskar; besonders farbstarker Labradorit aus Finnland wird Spektrolith genannt.
Traditionelle Symbolik
Eine Legende der Inuit erzählt, das Nordlicht sei einst in den Felsen an der Küste gefangen gewesen. In der Edelstein-Tradition gilt Labradorit als Stein der Wandlung und der Intuition, als Begleiter in Zeiten des Umbruchs.
Chakra und Mond
Er wird dem Stirn- und dem Halschakra zugeordnet. Zum Neumond, wenn ein neuer Zyklus beginnt, passt er zu Absichten, die mit Veränderung zu tun haben.
Pflege
Labradorit ist spaltbar. Reinige ihn mit lauwarmem Wasser und einem Tuch und schütze ihn vor Säuren und harten Stössen. Sonne schadet ihm nicht. Als Anhänger zeigt er sein Farbenspiel am schönsten, wenn das Licht von der Seite fällt.
Echt, behandelt oder imitiert?
Das Farbenspiel ist schwer nachzuahmen, Imitate sind selten. Achte eher auf die Qualität: Je grösser und gleichmässiger die leuchtende Fläche, desto begehrter das Stück. Graue Steine mit wenig Schimmer sind ebenso echt, nur schlichter.
Mineralogische Angaben sind Richtwerte; Natursteine sind Unikate und weichen in Farbe und Zeichnung ab. Spirituelle Bedeutungen beschreiben Traditionen und persönliche Überzeugungen, keine Heilaussagen. Dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische oder psychologische Beratung.







