Granat: Bedeutung, Sorten und Pflege
Granat ist nicht ein einzelner Stein, sondern eine ganze Familie. Die bekanntesten Vertreter sind tiefrot wie Rotwein, und der Name erinnert an die Kerne des Granatapfels.

Steckbrief Granat
- Mineral
- Mineralgruppe (u. a. Almandin, Pyrop)
- Härte (Mohs)
- 6,5 bis 7,5
- Farbe
- meist dunkelrot, auch orange und grün
- Fundorte
- Indien, Madagaskar, Tschechien (Böhmen), Alpen
- Chakra (Tradition)
- Wurzelchakra
- Wasser
- ja
- Sonne
- ja
- Absicht (Symbolik)
- Liebe
Aussehen und Herkunft
Granate bilden oft rundliche Kristalle mit vielen Flächen. Almandin und Pyrop sind dunkelrot, Spessartin orange, Grossular und Tsavorit grün. Kleine Granate findet man auch in den Schweizer Alpen im Glimmerschiefer. Berühmt ist der Böhmische Granat, der im 19. Jahrhundert die Schmuckmode prägte.
Traditionelle Symbolik
Granat gilt traditionell als Stein der Treue, Freundschaft und Lebenskraft, ein klassisches Geschenk unter guten Freunden. Er ist der Monatsstein des Januars und deshalb ein beliebtes Geburtstagsgeschenk in diesem Monat.
Chakra und Mond
Er wird dem Wurzelchakra zugeordnet. Zum Vollmond passt er zu Ritualen der Dankbarkeit für Menschen, die dir nahestehen; das Datum steht im Mondkalender.
Pflege
Granat ist hart genug für den Alltag. Wasser und Seife sind kein Problem; meide nur schnelle Temperaturwechsel. Armbänder aus kleinen Granatperlen wirken zurückhaltend und passen zu Silber wie zu Gold.
Echt, behandelt oder imitiert?
Weil Granat preiswert ist, wird er selten nachgeahmt. Rotes Glas erkennst du an Luftbläschen und einer Oberfläche, die schneller verkratzt. Sehr dunkle Trommelsteine wirken fast schwarz, gegen eine Lampe gehalten leuchten sie rot.
Mineralogische Angaben sind Richtwerte; Natursteine sind Unikate und weichen in Farbe und Zeichnung ab. Spirituelle Bedeutungen beschreiben Traditionen und persönliche Überzeugungen, keine Heilaussagen. Dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische oder psychologische Beratung.







