Hämatit: Bedeutung, Pflege und magnetische Imitate
Hämatit glänzt metallisch silbergrau und ist für seine Grösse überraschend schwer. Poliert wirkt er wie ein dunkler Spiegel.

Steckbrief Hämatit
- Mineral
- Eisenoxid
- Härte (Mohs)
- 5,5 bis 6,5
- Farbe
- silbergrau bis schwarz, metallisch
- Fundorte
- Brasilien, Italien (Elba), England
- Chakra (Tradition)
- Wurzelchakra
- Wasser
- kurz, sofort abtrocknen
- Sonne
- ja
- Absicht (Symbolik)
- Schutz, Loslassen
Aussehen und Herkunft
Hämatit ist Eisenoxid und eines der wichtigsten Eisenerze. Reibt man ihn über die raue Rückseite einer Porzellanfliese, hinterlässt er einen rotbraunen Strich; daher der Name, vom griechischen «haima», Blut. Als Rötel gemahlen war er eine der ersten Malfarben der Menschheit.
Traditionelle Symbolik
Traditionell gilt Hämatit als Stein der Erdung, Kraft und Konzentration. Er wird gern als schlichtes Perlenarmband getragen, oft kombiniert mit Lava oder Onyx. Weil er so angenehm schwer in der Hand liegt, nutzen ihn viele als Handschmeichler, wenn sie sich sammeln möchten.
Chakra und Mond
In der Chakren-Lehre gehört er zum Wurzelchakra. Zum abnehmenden Mond passt er zu Ritualen, bei denen du dich wieder sammeln möchtest.
Pflege
Hämatit kann anlaufen und Rost ansetzen. Kurz abwischen ist in Ordnung, danach sofort trocknen. Er ist spröde und zerbricht, wenn er auf harten Boden fällt. Armbänder legst du vor dem Händewaschen ab.
Echt, behandelt oder imitiert?
Die meisten stark magnetischen «Hämatit»-Perlen sind künstlich hergestellt und werden auch Hämatin genannt. Natürlicher Hämatit ist dagegen kaum magnetisch. Haften die Perlen kräftig aneinander, ist es ein Kunstprodukt.
Mineralogische Angaben sind Richtwerte; Natursteine sind Unikate und weichen in Farbe und Zeichnung ab. Spirituelle Bedeutungen beschreiben Traditionen und persönliche Überzeugungen, keine Heilaussagen. Dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische oder psychologische Beratung.







