Tigerauge: Bedeutung, Pflege und Echtheit
Tigerauge zeigt goldbraune Streifen, über die beim Drehen ein seidiger Lichtstreifen gleitet, wie das Auge einer Katze. Der Stein ist robust und ein Klassiker für Armbänder.

Steckbrief Tigerauge
- Mineral
- Quarz mit eingelagerten Fasern
- Härte (Mohs)
- 6,5 bis 7
- Farbe
- goldbraun gestreift mit Lichtband
- Fundorte
- Südafrika, Namibia, Australien
- Chakra (Tradition)
- Solarplexus- und Sakralchakra
- Wasser
- ja
- Sonne
- ja
- Absicht (Symbolik)
- Schutz
Aussehen und Herkunft
Ursprünglich waren es Fasern eines blauen Minerals, die im Laufe der Zeit durch Quarz ersetzt und von Eisen goldbraun gefärbt wurden. Der Lichteffekt heisst Chatoyance. Die blaue Variante ist das Falkenauge, mit roten Lagen aus Hämatit spricht man von Tigereisen. Die wichtigsten Vorkommen liegen in Südafrika und Namibia.
Traditionelle Symbolik
Augensteine galten in vielen Kulturen als Schutz vor dem bösen Blick. Tigerauge wird traditionell mit Mut, Selbstvertrauen und einem klaren Blick auf Entscheidungen verbunden. Gern verschenkt man ihn an Menschen, die vor einem Neuanfang stehen. Im Alltag wird er meist als Armband oder als Handschmeichler in der Hosentasche getragen.
Chakra und Mond
Nach der Tradition gehört er zum Solarplexuschakra. Zum zunehmenden Mond passt er als Symbol für Tatkraft.
Pflege
Wasser, Seife und Sonne verträgt er problemlos. Armbänder legst du trotzdem vor dem Duschen ab, damit das Gummiband länger hält.
Echt, behandelt oder imitiert?
Rotes «Ochsenauge» ist erhitztes Tigerauge, leuchtend blaue, grüne oder rosa Varianten sind gefärbt. Sehr grelle, regelmässige Streifen mit starkem Glanz können Glas sein, das als «Katzenauge» verkauft wird.
Mineralogische Angaben sind Richtwerte; Natursteine sind Unikate und weichen in Farbe und Zeichnung ab. Spirituelle Bedeutungen beschreiben Traditionen und persönliche Überzeugungen, keine Heilaussagen. Dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische oder psychologische Beratung.







